Aus alt mach neu - veränderte Berufe | ARWA Personaldienstleistungen GmbH
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Aus alt mach neu – veränderte Berufe

Verschiedene Berufe wurden schon vor Tausenden von Jahren ausgeübt. 

Könnten Sie ad hoc beantworten, welcher Beruf bzw. Tätigkeit als “ältester Job” gilt?

Wir haben für Sie recherchiert und sind selbst darüber erstaunt, welche verschiedenen Jobs bzw. Tätigkeiten am längsten ausgeübt werden und welcher Beruf als “Ältester” gilt.

Der Steinmetz

Egal, ob es die Ruinen der Antike sind, die Pyramiden in Ägypten oder die Kaisergräber in China. Steinmetze wurden schon vor über tausend Jahren benötigt. Gerade für diese Bauwerke wurden deren Expertisen benötigt. 

Die verschiedensten Werke der Steinmetze prägten mit ihren Arbeiten in Stein gemeißelte Überlieferungen zahlreicher Kulturen. Damit haben sie dafür gesorgt, dass die Menschen in der heutigen Zeit noch in die verschiedenen Epochen eintauchen können. Als Steinmetz übt man ein Kunsthandwerk aus, welches weltweit in verschiedenen Stilrichtungen vertreten ist. Beispiele hierfür wären die Säulen der Akropolis in Griechenland oder die Sphinx in Ägypten.

Während früher die Steinmetze nur mit einem Hammer und Meißel arbeiteten, verläuft deren Arbeit in der heutigen Zeit fast nur noch mit maschinellen Werkzeugen. 

Doch wo sind Steinmetze in der heutigen Zeit zu finden? Man findet sie hauptsächlich in Werkstätten für Grabsteine, in der Steinbildhauerei oder für die Restaurierung von Gebäuden.

Aber eins ist klar: Nach wie vor gehört der Steinmetz zu den Berufen, die das Kunsthandwerk ausüben und mit deren Arbeit oft Denkmäler gesetzt werden.

Der Korbmacher 

Experten zur Folge soll der Korbmacher ein noch älterer Beruf sein als das Töpfern. 

Bereits vor 12.000 Jahren wurde der Grundstein des Flechtens im nahen Osten gelegt. Mit dünnen Holzzweigen und einer einzigartigen Flechttechnik wurde dieser Beruf des Korbmachers zu einem der wichtigsten Jobs im Steinzeitalter und gehört mit seiner Tätigkeit zu den ältesten Berufen.

Gerade Bauern und deren Familienmitglieder erlernten das Korbflechten, um sich zusätzlich etwas dazu zu verdienen. 

Doch wie wurden früher die Körbe geflochten? Meist wurde von Dezember bis Februar Bruchweiden Zweige geerntet sowie geschnitten, um im Mai die Zweige mit einer Weidenklämme zu schälen. Um die Biegsamkeit der Zweige zu erhöhen und sich die Arbeit zu erleichtern, wurden diese gewässert. 

Somit war jeder Korb handgefertigt und einzigartig erstellt worden.

Der Schmied

Metall zu verarbeiten, gehört zu den wichtigsten Kulturleistungen des Menschen. 

Bereits vor mehr als 5.000 Jahren haben Ägypter die ersten Werkzeuge geschmiedet. Zwar wurden am Anfang nur Metalle wie Kupfer oder Bronze verarbeitet, dennoch wurde hier der Start der Metallverarbeitung gelegt.

Erst ab ca. 1200 vor Christus haben die Menschen das erste Mal versucht, Eisen zu verarbeiten. 

Der Schmied erlangte seine höchste Anerkennung im Mittelalter. Die Verarbeitung an diesem Metall wurde den Spezialisten stets vorbehalten und erlangte höchste Wertschätzung. Daher war der Schmied im Mittelalter auch der erste Handwerksberuf, der hauptberuflich ausgeübt wurde. 

Gerade in der mittelalterlichen Zeit spezialisierten sich die Leute vor allem auf die Waffen-,  die Messer- und die Nagelschmiede. 

Der Müller

Seit über mehr als 10.000 Jahren baut der Mensch Getreide an. Bereits in der Antike gab es die ersten Mühlen, um den Mehrbedarf an Nahrung decken zu können.

Neben dem Anbau von Getreide und der Viehzucht waren die Römer auch dafür bekannt, die Kraft eines Wasserwerkes auszunutzen. 

Wussten Sie, dass der Müller zu der wohlhabenden Gesellschaft gehörte? Oder, dass die Mühlen immer nur an den ältesten Sohn vererbt worden sind? Diese konnte man einfacher aufteilen als beispielsweise das Ackerland.

Später, ab dem Mittelalter, entstanden die ersten Windmühlen, die dann vom Beruf des Müllers ausgeübt worden sind. 

Sie sehen, der Job als Müller war früher unabdingbar und kaum wegzudenken. 

Der Maurer

Der Maurer gehört ebenfalls, wie der Steinmetz, zu den ältesten Handwerksberufen. Viele errichtete Mauerwerke stehen und symbolisieren noch heute die Wertigkeit dieses Berufs und zeugen von der hohen Kunst der antiken Handwerker. 

Erst nach dem 17. Jahrhundert kamen gemauerte Gebäude aus Ziegelsteinen immer mehr in Mode und erzeugten eine große Nachfrage.

An der eigentlichen Tätigkeit des Berufs des Maurers hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Grundgriffe sowie die Technik sind bis heute fast gleich geblieben, außer, dass der heutige Kraftaufwand durch Maschinen erleichtert wurde. Dieser Beruf ist noch heute von großer Bedeutung, um weiterhin den Menschen ein Dach über dem Kopf zu bieten.


Gibt es Jobs, die aussterben könnten? Dazu können wir ein ganz klares “Ja” aussprechen. 

Im kommenden Kapitel decken wir für Sie auf, welche Berufe es eventuell bald nicht mehr geben könnte und welche Tätigkeiten modernisiert werden.

Der Bergbau

Im Bergbau ist es nunmal Fakt, dass autonome Maschinen Realität werden und somit die Jobs im Bergbau in Gefahr sind. Die Automatisierbarkeit im Bergbau liegt heute schon bei 75 Prozent. Hinzu kommt, dass der Bergbau an Ansehen in der Gesellschaft etwas verloren hat. Die Rohstoffgewinnung und die dazugehörige Akzeptanz sind gering. 

Das wirkt sich negativ auf die Fachkräftegewinnung in diesem Bereich aus und senkt damit das Interesse bei jungen Menschen, die dazugehörigen Berufe zu erlernen. Insgesamt befindet sich der Berg- und Tunnelbau im digitalen Umbruch und viele Bergbauberufe sind vom Aussterben bedroht. Beschäftigte sollten neue berufliche Perspektiven in Betracht ziehen und zwar in Berufe, die eine zukunftssichere Perspektive aufweisen.

Der Landwirt

Die Landwirte werden immer mehr durch Maschinen ersetzt. Heutzutage arbeiten weniger Landwirte als vor 50 Jahren und das, obwohl wir viel mehr Fleisch essen und der Konsum weiter gestiegen ist. 

Der Hauptgrund für diesen starken Rückgang ist, wie oben schon genannt, dass sehr viel maschinell ersetzt wurde bzw. wird. Zwar könnte man meinen, dass verschiedene Prozesse bzw. Arbeitsabläufe durch die Maschinen optimiert werden, dennoch kann man dort an dieser Stelle keine Personen einsparen.

Der Beruf des Landwirts wird nicht aussterben, aber er wird in Zukunft viel weniger Menschen beschäftigen können.

Der Schuhfertiger

Die Menschen legen sehr viel Wert auf trendige und bequeme Schuhe, denn sie tragen auch zur eigenen Persönlichkeit bei. Wer kennt sich am besten mit der Fertigung eines Schuhs aus? Richtig, der Schuhfertiger. Doch auch in diesem Berufsfeld bringt die Digitalisierung immer mehr technische Vorteile mit sich, die kein Personal mehr beschäftigten müssten.

Wir haben Ihnen mal aufgelistet, welche Bereiche besonders betroffen sind, um diese maschinell produzieren zu können:

Hauptsächlich ist es das Maschinennähen sowie die Leder- und Materialkunde. Des Weiteren zählt das Steppen des Leders dazu und die Maschinen- und Anlageneinrichtung sowie das Zuschneiden von Textilien wie Bekleidung und Leder.

Der Bürsten- und Pinselmacher

Der Bürsten- und Pinselmacher ist für die Herstellung von Pinseln aller Art verantwortlich. Aber auch in diesem Berufsfeld schreitet die Digitalisierung voran und die Herstellung wird immer mehr maschinell. 

Selbstverständlich kann man nicht sagen, dass dieser Beruf  in 10 Jahren ausgestorben sein wird. Trotzdem kann man sich durch die Automatisierung sicher sein, dass sich die Aufgabenbereiche in diesem Job ändern werden.

Auch die Bereiche wie Kleben, Oberflächen behandeln und veredeln, sowie die Kunststoffverarbeitung könnten komplett automatisiert werden. Die Liste der bedrohten Berufe ist lang. Auch wenn durch die Digitalisierung immer mehr Branchen weiter in den Hintergrund rücken, entwickeln sich neue Prioritäten in der Wirtschaft und in der Gesellschaft.

Im Laufe der Geschichte entstanden immer mehr verschiedene Berufe. Viele Jobs sind längst von der Bildfläche verschwunden oder mussten sich an den Wandel der heutigen Zeit anpassen. Beispielsweise gibt es heute keinen Laternenträger oder Gaslaternenanzünder mehr. 

Bereits am Ende des 18. Jahrhunderts begann die erste industrielle Revolution. Und zwar durch die Einführung von Wasser- und Dampfkraft. Es hat nicht mal hundert Jahre gedauert, und es erfolgte bereits die zweite industrielle Revolution durch die Einführung der Massen- und Fließbandproduktion. Ein aktuelles Beispiel ist das Konzept des “self-checkouts” im Supermarkt. Dieses Konzept ist in der heutigen Gesellschaft von großer Beliebtheit. Denn durch die Selbstbedienungskassen lassen sich lange Warteschlangen vermeiden und der Bezahlprozess wird beschleunigt. Somit sinkt die Nachfrage nach klassischen Kassierern immer mehr. Es wird aber vorerst weiterhin Personal benötigt werden, um die Selbstbedienungskassen zu überwachen und dem Kunden bei Problemen zu helfen.

Viele weitere Branchen werden sich weiter digitalisieren und verändern. Es wird immer mehr Veränderungen in den verschiedenen Jobs geben. Für Berufstätige, die schon fest in der Arbeitswelt angekommen sind, bedeutet das, dass sie sich diesen Entwicklungen stellen, sich diesen anpassen sowie die eigenen Fähigkeiten erweitern müssen. In der heutigen Zeit sind die Zeiten vorbei, in denen man als Auszubildender in die Firma kam und dort bis zum Ruhestand blieb. 

Man muss auch ganz klar sagen, dass die Arbeitswelt viel dynamischer geworden ist und es verschiedene Arbeitsstellen, Fortbildungen und Umschulungen gibt. Diese bereichern die eigenen Erfahrungen sowie den Lebenslauf. Selbstverständlich werden durch die Digitalisierung die sozialen Berufe und das Handwerk nicht verschwinden, aber diese müssen sich auch in der Zukunft anpassen, um weiterhin bestehen zu können. 

Seit über Hunderte von Jahren passen sich die Menschen dem technischen Fortschritt und den Veränderungen an. Viele Berufe entwickelten sich weiter oder sind komplett von der Bildfläche verschwunden. Und vor diesen Veränderungen sollte sich keiner fürchten, sondern sich eher mit seinen Fähigkeiten beweisen und diese mit einbringen. 

Die Zukunft steckt voller interessanter neuer Möglichkeiten im Zeitalter der Digitalisierung. Auch wie es heute in der Berufswelt aussieht, hätte man sich vor hundert Jahren nicht vorstellen können.

In fast jedem Unternehmen steigen mit dem Zeitalter der Digitalisierung auch die Anforderungen an die Arbeitnehmer. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Arbeitnehmer weiterbilden, um beruflich auf dem Laufenden zu bleiben. 

In den letzten 20 Jahren hat die Komplexität im Job enorm zugenommen. In den verschiedenen Unternehmen werden immer mehr Entscheidungen auf die untere Ebene verlagert. Somit liegen diverse Entscheidungen direkt bei dem Arbeitnehmer selbst als beim Vorgesetzten. Flexibilität und unternehmerisches Denken wird von jedem einzelnen Arbeitnehmer immer mehr erwartet. Jedoch fehlen Zeit und Rahmenbedingungen, um dies bewältigen zu können. Vor allem jetzt, im digitalen Zeitalter, sind viele Fach- und Führungskräfte von der zunehmenden Digitalisierung betroffen. Der Arbeitsalltag ist deutlich komplexer geworden und die Globalisierung in den einzelnen Branchen führt dazu, dass man immer mehr Wissen im Bereich der modernen Medien besitzen sollte, was auch erwartet wird.

Das digitale Zeitalter bringt auch neue Möglichkeiten mit sich. Der Trend entfernt sich immer mehr vom klassischen Büroarbeitsplatz, da man mittlerweile aus dem Homeoffice oder aus verschiedenen Unternehmensstandorten arbeiten kann. Auch die Bürozeiten müssen heutzutage an die Kunden und an die Geschäftspartner angepasst werden, weil es den klassischen Acht-Stunden-Tag so nicht mehr gibt. Wie schon erwähnt, ist ein souveräner Umgang mit den digitalen Medien und Kommunikationsmitteln für viele Berufsbilder unverzichtbar geworden. Aber nicht nur das – auch Fremdsprachenkenntnisse rücken immer mehr in den Fokus. Früher hat es öfters schon gereicht, wenn man gute Englischkenntnisse hatte. Mittlerweile hat man höhere Aufstiegschancen, wenn man noch zwei bis drei weitere Fremdsprachen kann. Weitere Fremdsprachen, die sehr gefragt sind, wären französisch, spanisch und auch asiatische Sprachen.

Man kann somit erschließen, dass der moderne Arbeitgeber einiges mitbringen muss, wenn er auf dem heutigen Arbeitsmarkt Fuß fassen möchte. Heißt aber nicht, dass nur die Ansprüche der Arbeitgeber gestiegen sind. Gleiches gilt auch für die Arbeitnehmer.

Denn diese kennen ihren Marktwert und wissen was sie für ihre Leistungen dafür verlangen können. Die Arbeitnehmer von heute legen besonders viel Wert auf gute Aufstiegschancen im Beruf. Ein Angebot an Weiterbildungen gehört heute zu den Mindestanforderungen, die ein Arbeitnehmer an das Unternehmen seiner Wahl stellt. 

Die jeweiligen Unternehmen geraten dadurch immer mehr in die Pflicht, nicht nur die reine Arbeitsweise des Angestellten zu berücksichtigen, sondern den Arbeitnehmer auch als Person wahrzunehmen, die diverse Ansprüche hat. Das Denken des Arbeitnehmers von heute ist die Folge der Kompetenzen und des Selbstverständnisses, was der moderne Arbeitsmarkt mit sich bringt.

In der heutigen Zeit bewerben sich immer mehr potentielle Arbeitnehmer auf Stellen, für die sie eigentlich zu überqualifiziert sind. Nun stellt sich für die Personaler die Frage, wieso man diesen Bewerber einstellen sollte, da die Gefahr bestehen könnte, dass dieser schnell wieder das jeweilige Unternehmen verlässt, da er unterfordert sein könnte. Jede Neubesetzung einer Stelle ist mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Solange eine Stelle noch nicht vergeben ist, müssen die Aufgaben von den bestehenden Arbeitnehmer mit übernommen werden. Deshalb setzen sich  Unternehmen das Ziel, den zukünftigen Arbeitnehmer an die Firma zu binden und innerhalb der Arbeitsstätte weiterzuentwickeln.

Doch wieso bewerben sich so viele überqualifizierte Bewerber? Um dessen Ziele verstehen zu können, sollten die Arbeitgeber das persönliche Gespräch nutzen, um mehr über die Hintergründe und Ziele der Bewerbung zu erfahren. In der heutigen Zeit kann man zwischen drei Bewerber-Typen unterscheiden. Wir haben uns diese genauer für Sie angeschaut. 

Zum einen gibt es den Tiefstapler. Diesem Bewerber ist seine Überqualifizierung nicht bewusst und unterschätzt gerne seine Erfahrungen und Fähigkeiten. Durch Absagen bekommt dieser Bewerber-Typ ein mangelndes Selbstbewusstsein. Das hat zur Folge, dass der Bewerber seine Ansprüche für Jobs heruntergeschraubt hat und weniger anspruchsvolle Stellen in den Fokus des Bewerbers rücken. Jedoch sollte man diesen Typ für den jeweiligen Job nicht unterschätzen, denn er verfügt über ein großes Know-how und bietet ein breites Entwicklungspotenzial. 

Als zweiten Typ haben wir den Downshifter. Dieser Bewerber weiß, dass er für den jeweiligen Job überqualifiziert ist und hat in seiner beruflichen Laufbahn schon viel Erfahrung sammeln können. Da dieser Bewerber die Anforderungen sehr gut meistern wird, kann er sich direkt gewinnbringend einsetzen. Wichtig zu beachten ist, dass bei diesem Typ die Integration in das bestehende Team problematisch sein kann, da dieser anders denkt und handelt. Von daher müssen klar die Hintergründe der Einstellung ans Team kommuniziert werden sowie die weitere Wertschätzung des gesamten Teams, so dass sich keiner zurückgesetzt fühlt. Der Downshifter bringt eine sehr hohe Motivation mit und könnte im bestehenden Team die Führungsposition einnehmen.

Als letzten Punkt haben wir noch den Unwissenden. Sobald dieser Bewerber-Typ seine Aufgaben und Anforderungen kennt, kann der Job für ihn uninteressant werden, da er sich seiner hohen Qualifikationen bewusst ist. Wenn diesem Kandidaten zum Zeitpunkt der Bewerbung die Tätigkeiten nicht bewusst sind, kann es sein, dass dieser schnell unterfordert ist und sich langweilt. Sie als Arbeitgeber sollten den Bewerber über die jeweiligen Anforderungen des Jobs aufklären, und besprechen Sie gegebenenfalls alternative Einsatzmöglichkeiten in ihrem Unternehmen.

Jeder dieser Bewerber bringt sein fachliches Know-how und seine persönlichen Erfahrungen mit. Wenn Sie das Gefühl haben, der Bewerber passt nicht zu dem ausgeschriebenen Job, dann legen Sie diese Bewerbung nicht direkt zur Seite, sondern schauen Sie, welche Motivation der Bewerber für den Job mit sich bringt.

Die gängigsten Jobs, wie zum Beispiel Bankkaufmann oder Industriekaufmann, kennt jeder. Doch welche Stellen sind relativ selten auf dem Arbeitsmarkt vertreten? Wir haben für Sie recherchiert.

Ein seltener Job in Deutschland ist der Böttcher. Der Böttcher fertigt für den Handel und die Industrie beispielsweise Fässer nach Maß an. Diese bestehen hauptsächlich aus Eichenholz. Besonders gefragt sind Böttcher für Winzer oder Bauern, da diese des öfteren Holzfässer benötigen.

Als nächsten seltenen Beruf haben wir den Hafenlogistiker. Dieser sorgt dafür, dass die verschiedenen Schiffscontainer auf engstem Raum zusammen Platz finden. Des Weiteren kümmert sich der Hafenlogistiker um den Warenumschlag im Hafen und kontrolliert die Schiffsladungen und prüft die verschiedenen Frachtpapiere. Bei diesem Beruf ist es wichtig, dass man sehr gute Mathekenntnisse besitzt, da ein Hafen ein internationaler Arbeitsplatz ist und man mit verschiedenen Währungen zu tun hat. Ebenfalls ist es wichtig, dass der Hafenlogistiker sehr gut englisch spricht, um sich auch international verständigen zu können. 

Ein weiterer seltener Job ist der Data Scientist. Der Data Scientist ist der Experte für das Daten Wissen und hat somit die Schlüsselrolle im Unternehmen. Doch was genau ist der Job eines Data Scientist?

Erst einmal kann man sagen, dass er hauptsächlich große Datenmengen analysiert. Aufgrund dieser Analysen werden neue Handlungsempfehlungen für das Unternehmen hergeleitet. Doch welche Fähigkeiten muss ein Data Scientist besitzen? Für diesen Job braucht man definitiv sehr gute IT-Kenntnisse, sowie betriebswirtschaftliches und analytisches Denken.

Ein weiterer sehr wichtiger Beruf, aber leider relativ selten, ist der Gebärdensprachdolmetscher. Der Gebärdensprachdolmetscher vermittelt zwischen Hörenden und Gehörlosen. Dieser Dolmetscher begleitet Gehörlose bei alltäglichen Situationen, wie beispielsweise beim Einkauf oder bei Arztbesuchen. Für diesen Beruf sollte man allerdings ein Bachelorstudium abgeschlossen haben mit dem Studiengang der Rehabilitationswissenschaften.

Haben Sie schon mal die Jobbezeichnung Roboter-Trainer gehört? Nein? Dann erklären wir Ihnen, was dieser genau macht. Roboter sind in der heutigen Zeit gar nicht mehr wegzudenken. Die elektronischen Helfer werden nicht nur gebaut, sie müssen auch dementsprechend programmiert und trainiert werden. Doch was genau sind die Aufgaben eines Roboter-Trainers? Seine Aufgabe ist es, dass der Roboter lernt, das Gesicht und die Stimme des jeweiligen Menschen erkennen zu können. Das Spannende an diesem Beruf ist, mit der künstlichen Intelligenz des Roboters zu arbeiten. Voraussetzung dafür ist ein Studium der Informatik.

Wenn bei einem Verbrechen digitale Spuren hinterlassen werden, ist der IT-Forensiker gefragt. Der IT-Forensiker unterstützt die Staatsanwaltschaft und die Polizei dabei, den Täter zu überführen. Vor allem das Thema Cyberkriminalität spielt in diesem Bereich eine sehr große Rolle. Doch, wo genau liegen die Einsatzorte eines IT-Forensikers? Definitiv in Ermittlungsbehörden oder Ministerien. Grundlegend muss ein IT-Forensiker digitale Forensik studiert haben und sollte Kenntnisse im juristischen Bereich besitzen, da die Ergebnisse teilweise vor Gericht Bestand haben müssen. 

Neben den seltenen Jobs möchten wir Ihnen auch die außergewöhnlichen Jobs nicht vorenthalten.

Ganz oben auf der Liste steht der Erschrecker. Man kennt es vom Jahrmarkt oder von Freizeitparks, wenn man beispielsweise in der Geisterbahn von lebendigen verkleideten Monstern erschreckt wird. Diese Jobbezeichnung nennt man tatsächlich Erschrecker. 

Es ist ja allseits bekannt, dass das Auge immer mitisst. Deshalb gibt es extra für Werbespots, Kochbücher oder Filme einen Foodstylist. Dieser sorgt dafür, dass das Essen auf dem Teller gut aussieht. Mit knapp 80 Foodstylisten, die es in Deutschland gibt, ist dieser Job relativ überschaubar. 

Hätten Sie gedacht, dass es extra für die Glückskekse Autoren gibt? Man kennt es, wenn man in einem chinesischen Restaurant essen war und zum Abschluss noch einen Glückskeks bekommt. Wenn man diesen öffnet, entdeckt man kleine Weisheiten und genau für diese gibt es spezielle Autoren. Zudem weiß kaum jemand, dass die Tradition der Glückskekse nicht aus China, sondern aus Japan stammt.

Es gibt sie tatsächlich: Lebende Vogelscheuchen. Diesen Beruf nennt man offiziell “Fachkraft für biologische Flugsicherheit”. Der Einsatzort ist der Flughafen. Es wird dafür gesorgt, dass sich die Vögel am besten gar nicht erst ansiedeln, denn diese können den Flugverkehr extrem gefährden. Es könnte passieren, dass ein Vogelschwarm in die Turbine eines Flugzeugs kommt und das könnte im schlimmsten Fall für einen Absturz sorgen. Deshalb muss dieser Job auch verantwortungsvoll ausgeführt werden.

Es gibt extra professionelle Ansteher. Diese stellen sich beispielsweise für Lobbyisten oder Politiker in eine Schlange, um einen Platz bei öffentlichen Sitzungen zu bekommen. In Deutschland ist dies zum ersten Mal 2004 vorgekommen. Bezahlt wird dieser Job wie ein durchschnittlicher Studentenjob.

Des Weiteren gibt es noch den Beruf des Puppendoktors. Dieser ist vor allem in Museen zu finden, aber auch private Sammler beschäftigen oft einen Puppendoktor. Dieser sorgt dafür, dass alte Puppen wieder wie neu aussehen.

Als nächstes in der Reihe haben wir den Sprecherzieher. Dieser Beruf ist sehr wichtig, da wir in Deutschland viele verschiedene Dialekte haben. Der Sprecherzieher hilft Menschen dabei, dass diese ein einwandfreies hochdeutsch sprechen können, wenn der sympathische Dialekt gerade fehl am Platz ist. 

Als letzten Punkt für die ungewöhnlichsten Jobs haben wir den Schlussmacher. Eine Agentur übernimmt die Trennung für Menschen, die nicht mehr mit ihrem Partner zusammenleben möchten. Da es ein sehr unangenehmes Gespräch sein kann, wenn einer die Beziehung beenden möchte, wird der Schlussmacher organisiert und dieser kümmert sich dann um diese Angelegenheit.

Die neue Welt der Digitalisierung bringt auch viele neue Jobs mit sich. So haben sich Instagram, Facebook, LinkedIn und XING nicht nur zu spannenden Kommunikationsplattformen entwickelt, sondern auch neue Berufe mit sich gebracht. Für viele Menschen sind die Social Media Plattformen eine Herzensangelegenheit, deshalb machen viele dieser Menschen ihr Hobby zum Beruf und das auch zurecht. 

Fast alle großen Unternehmen haben einen Social Media Manager beschäftigt. Dieser ist für das Unternehmen auf dessen Social Media Plattformen aktiv und ist in einem direkten Austausch mit der jeweiligen Community. Als Social Media Manager erfährt man zuerst, was die neuesten Trends in den sozialen Netzwerken sind und kann sich auch kritischen Situationen direkt stellen. Zudem gibt es noch den Social Media Berater. Dieser wird von kleinen und mittelständigen Unternehmen angestellt. In diesem Segment ist es wichtig, zu zeigen, welche Erfolge man mit Social Media erreichen kann, ohne viel Geld investieren zu müssen. 

Sehr spannend ist auch noch der Beruf des Social Media Analyst. Dieser durchsucht die Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Blogs nach relevanten neuen Themen, die für das jeweilige Unternehmen wichtig sein könnten. Anschließend schreibt der Social Media Analyst Reports, die für die Marketing-Spezialisten und für die Geschäftsführung wichtige Informationen enthalten.

Zudem gibt es noch einen Social Media Redakteur. Dieser produziert für die verschiedenen Social Media Kanäle im Unternehmen einen zielgruppenrelevanten Content. Um diesen Content erstellen zu können, müssen erst einmal die neuesten Trends in der jeweiligen Branche des Unternehmens recherchiert werden. Nach der Recherche erfolgt die Erstellung eines Redaktionsplans mit anschließender Umsetzung. Diese Umsetzung kann aus Fotos oder Videos erfolgen. 

Der Social Media Redakteur überwacht zudem den Erfolg und den Misserfolg der jeweiligen Postings oder Kampagnen und entwickelt gegebenenfalls Strategien. Weitere Aufgaben des Social Media Redakteurs sind der Aufbau und die Pflege von Kooperationen, sowie die Mitwirkung bei der Entwicklung von Social Media Kampagnen. Zudem erstellt er wichtige Reportings, um bei Misserfolgen neue Strategien zu entwickeln. Die Aufgaben des Social Media Redakteurs und die des Social Media Managers können sich überschneiden. Jedoch liegt die Kernaufgabe des Social Media Redakteurs bei der Recherche, Erstellung und Überarbeitung von Social Media Inhalten.

Selbstverständlich gibt es, wie in vielen anderen Bereichen auch, im Bereich Social Media eine Grauzone. Viele Menschen werden dafür bezahlt, damit diese anonym Waren von verschiedenen Herstellern positiv bewerten, obwohl sie die Ware zum Teil nicht kennen.

Wie sieht das Arbeiten der Zukunft aus? Zu Zeiten von CORONA haben sich viele Jobs stark verändert. Homeoffice gehört in vielen Unternehmen mittlerweile zum Alltag. Selbstverständlich ist den Menschen in der heutigen Zeit eine angenehme Work-Life-Balance sehr wichtig. Sie wollen immer mehr Zeit mit Freunden und Familien verbringen und nicht mehr den typischen 9 to 5 Job ausleben. Der Wandel, welcher in der Arbeitswelt tagtäglich passiert, ist vielschichtig und erstreckt sich über fast alle Branchen und Unternehmensbereiche. 

Durch die ganzen Veränderungen in den Bereichen Arbeit, Technologie und Globalisierung verändert sich das Arbeiten elementar. Ein wichtiger Punkt hier ist die Automatisierung. In Europa wird die Automatisierung bis zu 35 Prozent der heutigen Arbeitsplätze betreffen und in China wahrscheinlich sogar 77 Prozent. Wir werden in den 2020er Jahren immer mehr geistige Arbeit verrichten. 

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte werden bis 2035 rund 2,1 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen, die nur schwer durch neue Technologien ersetzt werden können. Die meisten davon werden in den Bereichen Gesundheit, Lehre, Ausbildung, Management sowie Verwaltung geschaffen. Wie das wirklich in der Zukunft aussehen wird, bleibt ungewiss, da sich die Digitalisierung stetig verändert.

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++ Aus Gründen der einfacheren und besseren Lesbarkeit wurde auf den Zusatz (m/w/d) im Blog verzichtet. ++


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