Neues aus der Zeitarbeit - Juli 2020 | ARWA Personaldienstleistungen GmbH
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Neues aus der Zeitarbeit – Juli 2020

Aktuelle Infos aus der Zeitarbeitsbranche

Aufgrund der aktuellsten Ereignisse sind Werkverträge im Zusammenhang mit  Zeitarbeit momentan ein brisantes Thema. 

Besonders in der Kritik stehen derzeit die Werkverträge in der Fleischindustrie.  

Doch worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Werkvertrag und der Zeitarbeit?

Generell wird ein Werkvertrag zwischen Auftraggeber – das kann ein Unternehmen als auch eine Privatperson sein, und dem Werkvertragsnehmer geschlossen. Werkvertragsnehmer können Privatpersonen, aber auch Betriebe sein. Inhalt dieses Vertrages ist die Erbringung einer vertraglich festgelegten Leistung durch den Werkvertragnehmers – beispielsweise das Erbringen einer Dienstleistung. Für diese Form des Vertragsabschlusses hat sich der Begriff “Outsourcing” etabliert. 

Erbringt der Werkvertragsnehmer die Leistungen auf dem Gelände des Auftraggebers, so bezeichnet man dies als die sogenannten On-Site-Werkverträge. 

Aber was sind denn nun die negativen Aspekte an Werkverträgen?

Probleme bei einem Werkvertrag treten dann auf, wenn die Mitarbeiter des Auftragnehmers vollumfänglich in den Ablauf des Auftraggebers eingebunden werden. Das Wesen des Werkvertrages besteht eben genau darin, dass der Auftragnehmer eigenständig und selbstverantwortlich handeln können müssen. Den Mitarbeitern muss auch nur der gesetzliche Mindestlohn gezahlt werden

Im Gegensatz dazu ist in der Zeitarbeit der Auftraggeber gegenüber den Leiharbeitnehmern weisungsbefugt und integriert diese wie die eigenen Arbeitnehmer in die Arbeitsabläufe. Abgesehen davon wird nach Tariflohn bezahlt, der deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt.

Die Problematik in der Fleischindustrie besteht darin, dass zu einem Großteil die Produktion über Werkverträge ausgegliedert wird. So ist schwer nachvollziehbar, unter welchen Arbeitsbedingungen und zu welchen Löhnen die Arbeitnehmer arbeiten müssen. Die eine Firma ist für das “Schlachten” zuständig, die andere für das “Zerlegen”. Nachvollziehbar, dass hier der Überblick schnell verloren geht, wenn der Anteil an Arbeitnehmern durch Werkverträge größer als der der eigenen Arbeitnehmer ist.

Gesetzlich muss daher ganz klar zwischen Zeitarbeit und Werkvertrag unterschieden werden.

In der Kritik steht die Fleischindustrie momentan nicht nur wegen der vermehrten Corona-Ausbrüche, sondern wegen schlechten Arbeitsbedingungen generell. Deshalb hatte die Bundesregierung bereits im Mai neue Regelungen für die Fleischindustrie angekündigt. Diese sollen entsprechend im Januar 2021 umgesetzt und Werkverträge in der Fleischindustrie allgemein verboten werden. 

Hierfür ist es jedoch wichtig, dass die Fleischindustrie die Produktion anderweitig umsetzen kann – mittels hoffentlich verbesserter Prozesse.


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