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Deutschland saniert – und Sanitärinstallateure sind gefragter als je zuvor. Millionen Badezimmer warten auf eine Modernisierung, die Trinkwasserverordnung wird strenger und der Fachkräftemangel im Handwerk spitzt sich zu. Wer heute als Sanitärinstallateur arbeitet, hat eine außergewöhnlich hohe Jobsicherheit, verdient überdurchschnittlich gut und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Hier erfahren Sie alles, was Sie über diesen Beruf wissen müssen – von den täglichen Aufgaben über das Gehalt bis zu den besten Karrierewegen.

Warum Sanitärinstallateur einer der sichersten Berufe Deutschlands ist

Lassen Sie uns direkt mit den wichtigsten Fakten starten: Als Sanitärinstallateur liegt Ihr Einstiegsgehalt bei rund 3.000 Euro brutto monatlich. Mit Berufserfahrung, Spezialisierungen und Überstundenzuschlägen steigt das schnell auf 3.500 bis 4.200 Euro. Meister und Selbstständige erreichen deutlich höhere Summen.

Der Sanierungsstau in Deutschland ist enorm. Rund 30 Prozent aller Wohngebäude sind älter als 40 Jahre – und damit auch ihre Wasserleitungen, Abflussrohre und Badezimmer. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Trinkwasserhygiene, Energieeffizienz und barrierefreies Wohnen. All das erzeugt eine Nachfrage, die das Angebot an Fachkräften bei Weitem übersteigt.

Konkret bedeutet das für Sie: Sie können sich Ihren Arbeitgeber praktisch aussuchen. Die Arbeitslosenquote im SHK-Handwerk liegt nahe null. Ob Großstadt oder ländlicher Raum – überall werden Sanitärinstallateure gesucht.

Was macht ein Sanitärinstallateur? Aufgaben im Überblick

Der Sanitärinstallateur sorgt dafür, dass sauberes Wasser aus dem Hahn kommt und schmutziges Wasser sicher abfließt. Klingt simpel – ist es aber nicht. Hinter dieser Kernaufgabe steckt ein breites Spektrum an Tätigkeiten, die technisches Können, Präzision und Fachwissen erfordern.

Trinkwasserinstallation

Die Trinkwasserinstallation ist das Herzstück Ihrer Arbeit. Sie verlegen Rohrleitungen aus Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff, schließen Armaturen an und stellen sicher, dass das gesamte System den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) entspricht. Diese Verordnung regelt, wie Trinkwasser beschaffen sein muss – von der chemischen Zusammensetzung bis zur maximalen Keimbelastung. Als Sanitärinstallateur müssen Sie diese Vorschriften nicht nur kennen, sondern bei jeder Installation garantieren.

Dabei geht es um weit mehr als nur Rohre verbinden. Sie berechnen Durchflussmengen, planen Leitungswege und achten darauf, dass kein stehendes Wasser in ungenutzten Leitungsabschnitten zur Legionellenbildung führt. Gerade in Krankenhäusern, Pflegeheimen und großen Wohnkomplexen ist die Wasserhygiene ein kritisches Thema, das direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner hat.

Abwassersysteme und Entwässerung

Wo Wasser hinkommt, muss es auch wieder abfließen. Sie installieren und warten Abwassersysteme – von der Einzelentwässerung im Einfamilienhaus bis zur Grundleitung, die das Gebäude mit dem öffentlichen Kanalnetz verbindet. Sie setzen Rückstauklappen ein, um Kellerüberflutungen bei Starkregen zu verhindern, und prüfen bestehende Systeme auf Dichtheit und Funktionstüchtigkeit.

Besonders bei Altbausanierungen treffen Sie häufig auf veraltete Gussrohre, die durch moderne Kunststoffsysteme ersetzt werden müssen. Diese Arbeit erfordert sowohl handwerkliches Geschick als auch ein gutes Verständnis für die Gebäudestruktur – schließlich laufen die Leitungen durch Wände, Decken und Böden.

Badezimmerinstallation und Sanitärtechnik

Die Badezimmerinstallation ist der Teil der Arbeit, den Kunden am stärksten wahrnehmen. Sie montieren Waschtische, Duschen, Badewannen, WC-Anlagen und Bidets. Dabei arbeiten Sie mit Vorwandinstallationssystemen, die eine saubere Optik ermöglichen und gleichzeitig den Zugang zu den Leitungen für Wartungszwecke gewährleisten.

Moderne Bäder werden immer anspruchsvoller. Regenbrausen mit mehreren Strahlarten, bodengleiche Duschen für barrierefreies Wohnen, Smart-Home-fähige Armaturen mit Temperaturvoreinstellung – als Sanitärinstallateur müssen Sie mit diesen Technologien vertraut sein und sie fachgerecht einbauen.

Rohrleitungsbau und Montage

Der Rohrleitungsbau bildet die Grundlage für alle sanitären Installationen. Sie arbeiten mit verschiedenen Materialien und Verbindungstechniken: Löten von Kupferrohren, Pressen von Edelstahlverbindungen, Kleben und Schweißen von Kunststoffrohren. Jedes Material hat seine Einsatzgebiete und spezifische Verarbeitungsanforderungen.

Auf Baustellen lesen Sie Installationspläne, stimmen sich mit anderen Gewerken ab – Elektriker, Fliesenleger, Trockenbauer – und sorgen dafür, dass die Leitungen exakt dort liegen, wo sie hingehören. Ein Fehler von wenigen Zentimetern kann bedeuten, dass eine Wand später nicht passt oder ein Abfluss nicht korrekt gefällt ist.

Wartung, Reparatur und Notdienst

Neben Neuinstallationen gehört die Instandhaltung zum Alltag. Sie reparieren tropfende Wasserhähne, beseitigen Rohrbrüche, tauschen defekte Spülkästen aus und entstopfen Abflüsse. Viele Sanitärinstallateure leisten auch Notdienst – denn ein Wasserrohrbruch um drei Uhr morgens wartet nicht bis Montagfrüh. Diese Bereitschaftsdienste werden in der Regel gut vergütet und sind ein fester Bestandteil des Berufsalltags.

Sanitärinstallateur vs. Anlagenmechaniker SHK – der Unterschied

Diese Frage kommt immer wieder, und die Antwort ist wichtig für Ihre Berufswahl. Der klassische Sanitärinstallateur war bis 2003 ein eigenständiger Ausbildungsberuf. Seitdem wurde er zusammen mit dem Gas- und Wasserinstallateur sowie dem Zentralheizungs- und Lüftungsbauer zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) zusammengefasst.

In der Praxis bedeutet das: Wer heute eine Ausbildung in diesem Bereich beginnt, lernt offiziell den Beruf des Anlagenmechanikers SHK. Der Schwerpunkt Sanitärtechnik kann aber gewählt werden, und viele Betriebe bilden nach wie vor mit klarem Fokus auf Sanitärinstallation und Wasserversorgung aus.

Im Arbeitsalltag und auf dem Stellenmarkt wird der Begriff Sanitärinstallateur weiterhin häufig verwendet – besonders in Unternehmen, die sich auf Wasserinstallation und Badezimmerausbau spezialisiert haben. In Stellenanzeigen finden Sie beide Bezeichnungen, gemeint ist oft dasselbe Aufgabengebiet.

Was brauchen Sie für den Job? Voraussetzungen und Ausbildung

Der Weg zum Sanitärinstallateur führt über eine 3,5-jährige duale Ausbildung als Anlagenmechaniker SHK. Sie lernen abwechselnd im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Die Ausbildungsvergütung liegt je nach Region und Lehrjahr zwischen 750 und 1.100 Euro brutto im Monat.

Fachliche Anforderungen

  • Technisches Verständnis: Sie arbeiten mit Plänen, Maßen und technischen Zeichnungen. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hilft Ihnen, Leitungsverläufe in Gebäuden zu planen.

  • Handwerkliches Geschick: Rohre biegen, Gewinde schneiden, Dichtungen setzen – Ihre Hände sind Ihr wichtigstes Werkzeug.

  • Mathematikkenntnisse: Durchflussberechnungen, Druckverluste und Rohrdimensionierung erfordern solide Grundkenntnisse in Mathematik und Physik.

  • Kenntnisse in Trinkwasserhygiene: Die Trinkwasserverordnung und die technischen Regeln (DVGW-Arbeitsblätter) sind Ihr ständiger Begleiter im Berufsalltag.

  • Werkstoffkunde: Kupfer, Edelstahl, PE, PP, PVC – jedes Material verhält sich anders und erfordert spezifische Verarbeitungsmethoden.

Persönliche Eigenschaften

  • Körperliche Belastbarkeit: Der Beruf ist körperlich fordernd. Sie arbeiten in gebückter Haltung, über Kopf, in engen Schächten und tragen schwere Materialien.

  • Sorgfalt: Eine undichte Verbindung kann zu Wasserschäden in Höhe von Tausenden Euro führen. Präzises Arbeiten ist keine Option, sondern Pflicht.

  • Kundenorientierung: Sie arbeiten oft direkt in Privatwohnungen. Ein freundliches, professionelles Auftreten und gute Kommunikation sind wichtig für die Kundenzufriedenheit.

  • Flexibilität: Baustellen ändern sich, Notfälle passieren. Wer sich schnell auf neue Situationen einstellen kann, kommt in diesem Beruf weit.

  • Teamfähigkeit: Auf der Baustelle arbeiten Sie Hand in Hand mit anderen Handwerkern. Gute Absprachen verhindern teure Fehler.

Quereinstieg möglich?

Ja, aber mit Einschränkungen. Als Helfer im Sanitärbereich können Sie ohne formale Ausbildung einsteigen und einfachere Arbeiten übernehmen – etwa Zuarbeiten auf der Baustelle, Materialbereitstellung oder Demontagearbeiten. Für eigenverantwortliche Installationen an trinkwasserführenden Leitungen ist jedoch eine abgeschlossene Ausbildung gesetzlich vorgeschrieben. Wer aus einem verwandten Handwerksberuf kommt – etwa als Klempner, Heizungsbauer oder Rohrleitungsbauer – hat gute Chancen auf eine verkürzte Umschulung.

Was verdient ein Sanitärinstallateur? Gehaltsübersicht 2025

Das Gehalt eines Sanitärinstallateurs hängt von mehreren Faktoren ab: Region, Betriebsgröße, Berufserfahrung, Qualifikation und ob ein Tarifvertrag gilt. Hier ein realistischer Überblick:

Gehalt nach Erfahrung

  • Berufseinsteiger (0–2 Jahre): 2.600 bis 3.000 Euro brutto monatlich

  • Erfahrene Fachkraft (3–7 Jahre): 3.000 bis 3.800 Euro brutto monatlich

  • Spezialist/Vorarbeiter (8+ Jahre): 3.800 bis 4.500 Euro brutto monatlich

  • Meister/Techniker: 4.200 bis 5.500 Euro brutto monatlich

Regionale Unterschiede

Wie in den meisten Handwerksberufen gibt es ein deutliches West-Ost-Gefälle. In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen liegen die Gehälter am höchsten, in den neuen Bundesländern rund 15 bis 20 Prozent darunter. Allerdings gleichen niedrigere Lebenshaltungskosten diesen Unterschied teilweise aus.

Zuschläge und Extras

Zum Grundgehalt kommen häufig Zuschläge für Überstunden, Wochenendarbeit und Notdiensteinsätze. Im tarifgebundenen SHK-Handwerk sind 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld üblich. Viele Arbeitgeber bieten zusätzlich vermögenswirksame Leistungen, betriebliche Altersvorsorge und einen Firmenwagen – gerade bei Kundendienstmonteuren ein häufiger Bonus.

Durch den anhaltenden Fachkräftemangel haben Sanitärinstallateure derzeit eine starke Verhandlungsposition bei Gehaltsgesprächen. Arbeitgeber locken mit übertariflicher Bezahlung, Weiterbildungsbudgets und flexiblen Arbeitszeitmodellen, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Typischer Arbeitsalltag: So sieht Ihr Tag aus

Ein ganz normaler Arbeitstag als Sanitärinstallateur könnte so aussehen:

7:00 Uhr – Start im Betrieb oder direkt auf der Baustelle. Sie laden Material in den Transporter, besprechen den Tagesplan mit dem Vorarbeiter und fahren zur ersten Einsatzstelle.

7:30 bis 12:00 Uhr – Hauptarbeitsphase. Auf einer Neubau-Baustelle verlegen Sie Trinkwasser- und Abwasserleitungen für vier Wohneinheiten. Sie arbeiten nach Installationsplan, setzen Wandscheiben für die späteren Wasseranschlüsse und prüfen die Leitungen auf Dichtheit.

12:30 bis 15:30 Uhr – Zweiter Einsatz. Kundendienst in einer Altbauwohnung: Der Mieter klagt über niedrigen Wasserdruck. Sie analysieren das Problem, identifizieren verkalkte Eckventile als Ursache und tauschen sie aus.

15:30 bis 16:30 Uhr – Dokumentation und Vorbereitung. Zurück im Betrieb erfassen Sie Ihre Arbeitszeiten und Materialverbräuche, erstellen Aufmaße und bereiten das Material für den nächsten Tag vor.

Natürlich variiert jeder Tag. Mal arbeiten Sie eine Woche lang an einem Großprojekt, mal fahren Sie fünf verschiedene Kundendienstaufträge an einem Tag. Diese Abwechslung ist einer der Gründe, warum viele Sanitärinstallateure ihren Beruf so schätzen.

Karriere und Weiterbildung – wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Die Ausbildung ist erst der Anfang. Als Sanitärinstallateur haben Sie zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln – fachlich, finanziell und in Richtung Führungsverantwortung.

Die Meisterqualifikation – der Königsweg

Die Meisterqualifikation im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk ist die wichtigste Weiterbildung in diesem Beruf. Sie berechtigt zur selbstständigen Betriebsführung, zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Eintragung in die Handwerksrolle. Die Meisterprüfung umfasst vier Teile: fachliche Praxis, fachliche Theorie, betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse sowie Berufs- und Arbeitspädagogik.

Die Investition lohnt sich: Meister verdienen nicht nur deutlich mehr, sie haben auch die Möglichkeit, einen eigenen Betrieb zu gründen. Angesichts des Fachkräftemangels und der hohen Nachfrage nach Handwerksleistungen ist die Selbstständigkeit im SHK-Bereich wirtschaftlich sehr attraktiv.

Weitere Karrierewege

  • Staatlich geprüfter Techniker: Die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Sanitärtechnik dauert zwei Jahre in Vollzeit und qualifiziert Sie für Planungs- und Leitungsaufgaben in größeren Unternehmen.

  • Studium Versorgungstechnik: Mit Meisterbrief oder über die Begabtenprüfung können Sie ein Ingenieurstudium aufnehmen. Versorgungsingenieure planen komplette Gebäudetechnik und verdienen entsprechend gut.

  • Sachverständiger für Sanitärtechnik: Als öffentlich bestellter Sachverständiger erstellen Sie Gutachten und beraten bei Streitfällen – eine hochspezialisierte und gut bezahlte Nische.

  • Fachrichtung Trinkwasserhygiene: Spezialisierungen in Trinkwasserhygiene nach VDI 6023 sind besonders gefragt. Gebäudeeigentümer und Hausverwaltungen brauchen zertifizierte Fachleute für Probenahmen und Gefährdungsanalysen.

  • Kundendienstleiter oder Projektleiter: In größeren SHK-Betrieben übernehmen erfahrene Installateure die Koordination von Teams und Projekten – mit deutlich höherem Gehalt und weniger körperlicher Belastung.

Einsatzbereiche und Branchen

Als Sanitärinstallateur sind Sie nicht auf einen einzigen Arbeitsbereich festgelegt. Im Gegenteil – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig:

  • SHK-Handwerksbetriebe: Der klassische Arbeitgeber. Hier installieren, warten und reparieren Sie Sanitäranlagen in Wohn- und Gewerbeimmobilien.

  • Bauunternehmen und Generalunternehmer: Bei Neubauprojekten arbeiten Sie als Teil eines großen Teams und installieren die gesamte Sanitärtechnik im Rohbau.

  • Facility Management: Große Gebäudekomplexe wie Krankenhäuser, Hotels oder Einkaufszentren beschäftigen eigene Sanitärfachkräfte für laufende Wartung und Instandhaltung.

  • Versorgungsunternehmen: Stadtwerke und Wasserversorger setzen Sanitärinstallateure für Netzanschlüsse, Zählerwechsel und Netzwartung ein.

  • Industrie: Produktionsbetriebe, Brauereien, Lebensmittelindustrie – überall wo Wasser fließt, braucht es Fachleute für Installation und Wartung der Rohrleitungssysteme.

  • Personaldienstleistung: Über Zeitarbeit können Sie in verschiedenen Betrieben und Projekten Erfahrung sammeln – ideal für den Berufseinstieg oder Quereinstieg.

Zukunftsaussichten: Warum die Nachfrage weiter steigen wird

Mehrere Megatrends sorgen dafür, dass der Beruf des Sanitärinstallateurs in den kommenden Jahren noch gefragter wird:

Sanierungswelle im Gebäudebestand. Die Bundesregierung fördert die energetische und technische Sanierung von Bestandsgebäuden. Millionen veraltete Sanitärinstallationen müssen erneuert werden – das sichert Arbeit für Jahrzehnte.

Demografischer Wandel. Die Bevölkerung altert, barrierefreies Wohnen wird wichtiger. Duschsitze, bodengleiche Duschen, Haltegriffe, unterfahrbare Waschtische – der Umbau von Bädern für ältere Menschen ist ein wachsender Markt.

Verschärfte Trinkwasserverordnung. Die Anforderungen an Trinkwasserqualität steigen kontinuierlich. Neue Grenzwerte für Blei, strengere Legionellenprüfungen und Pflichten zur Dokumentation erzeugen zusätzlichen Bedarf an qualifizierten Fachkräften.

Digitalisierung im Handwerk. Building Information Modeling (BIM), digitale Aufmaße und vernetzte Gebäudetechnik verändern die Arbeit. Wer sich hier weiterbildet, wird zur besonders gefragten Fachkraft.

Fachkräftemangel. Viele erfahrene Installateure gehen in Rente, während die Ausbildungszahlen nicht ausreichen, um die Lücke zu schließen. Das stärkt Ihre Position als Arbeitnehmer nachhaltig.

Häufig gestellte Fragen zum Beruf Sanitärinstallateur

Wie lange dauert die Ausbildung zum Sanitärinstallateur?

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK mit Schwerpunkt Sanitärtechnik dauert 3,5 Jahre. Bei besonders guten Leistungen ist eine Verkürzung auf 3 Jahre möglich. Wer bereits eine verwandte Ausbildung hat, kann die Umschulung in deutlich kürzerer Zeit absolvieren.

Kann ich als Quereinsteiger Sanitärinstallateur werden?

Als Helfer können Sie sofort im Sanitärbereich anfangen und einfachere Arbeiten übernehmen. Für eigenverantwortliche Installationen an Trinkwasserleitungen brauchen Sie eine abgeschlossene Ausbildung. Quereinsteiger aus verwandten Berufen wie Klempner, Heizungsbauer oder Rohrleitungsbauer haben gute Chancen auf eine verkürzte Umschulung.

Was ist der Unterschied zwischen Sanitärinstallateur und Klempner?

Obwohl umgangssprachlich oft gleichgesetzt, sind es verschiedene Berufe. Der Sanitärinstallateur arbeitet an Wasserleitungen, Abwassersystemen und Sanitärobjekten innerhalb von Gebäuden. Der Klempner (offiziell: Spengler) arbeitet dagegen hauptsächlich an der Gebäudehülle – also an Dachrinnen, Fallrohren, Blechverkleidungen und Dachentwässerung.

Ist der Beruf körperlich sehr anstrengend?

Ja, der Beruf ist körperlich fordernd. Sie arbeiten oft in unbequemen Positionen, tragen schwere Materialien und sind bei jedem Wetter unterwegs. Mit zunehmender Erfahrung und Weiterbildung verschieben sich die Aufgaben aber oft in Richtung Planung, Kundenberatung und Teamleitung – mit deutlich geringerer körperlicher Belastung.

Lohnt sich der Meister als Sanitärinstallateur?

Absolut. Der Meisterbrief öffnet Türen zur Selbstständigkeit, zur Ausbildung von Lehrlingen und zu deutlich höheren Gehältern. Die Kosten für die Meisterschule werden zudem durch das Aufstiegs-BAföG (früher Meister-BAföG) großzügig gefördert – teilweise als Zuschuss, teilweise als zinsgünstiges Darlehen.

Wie sind die Arbeitszeiten?

Regulär arbeiten Sanitärinstallateure montags bis freitags, oft von 7:00 bis 16:00 Uhr. Bereitschaftsdienste für Notfälle können abends und am Wochenende anfallen, werden aber extra vergütet. In der Zeitarbeit sind die Arbeitszeiten oft besonders planbar, da die Einsätze im Voraus koordiniert werden.

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